Aus dem Polit-Büro

13-01-2014: Ideen statt Köpfe: Polit-WG stellt Wahlprogramm vor
Der Polit-WG e.V. hat weitere Teile seines Wahlprogramms für die Kommunalwahl 2014 vorgestellt. Die Wählergemeinschaft, die noch bis zum 03. Februar Unterstützerunterschriften für die Zulassung zur Kommunalwahl sammelt, fokussiert besonders die Bereiche Stadtentwicklung, Kultur und Verkehr.
 
Weitere Kernforderungen der Polit-WG sind der Verzicht auf weitere Privatisierungen von öffentlichen Räumen und Gebäuden, mehr sozialer Wohnungsbau, eine atomstromfreie Stromversorgung durch die Stadtwerke, die Reduzierung der Videoüberwachung öffentlicher Räume sowie eine autofreie Max- und Karlstraße. Zudem soll nach Vorstellung der Polit-WG die ganze Innenstadt ein „Römisches Freiluftmuseum“ mit Repliken der wichtigsten Römerfunde werden – zusätzlich zu einem sanierten und erweiterten römischen Museum auf dem Gelände der Berufsschule neben der Dominikanerkirche. Zur Belebung des neuen Königsplatzes fordert die Polit-WG dort ein Skate-Paradies.
Großen Nachholbedarf für Augsburg sieht die Polit-WG bezüglich der Nutzung von EU-Fördermitteln für kulturelle und Stadtentwicklungsprojekte. Sie fordert daher nicht nur mehr Bereitschaft, sich mit dieser komplexen, aber lohnenden Materie auseinanderzusetzen, sondern auch die Schaffung von Vollzeitstellen in der Stadtverwaltung für die Beantragung von EU-Fördermitteln als Dienstleistung für alle Referate.
 
Damit die Polit-WG zur Kommunalwahl 2014 antreten kann, muss der Verein, der sich im August 2013 gegründet hatte, für die jetzt beschlossenen Wahlvorschläge mindestens 470 Unterstützerunterschriften sammeln. Augsburger Wahlberechtigte können diese bis 03. Februar im Bürgeramt an der Blauen Kappe oder in den Stadtteilbüros (Haunstetten, Lechhausen, Kriegshaber) abgeben.
 
„Die Thesen zum Kulturzentrum Maxstraße und zur Fahrradstadt haben wir zusammen mit vielen engagierten Menschen außerhalb des Parteienbetriebs erarbeitet. Die Polit-WG sieht sich als Forum für Impulse aus der Zivilgesellschaft. Wenn wir in den Stadtrat gewählt werden, wollen wir solche Ideen, an denen es dem etablierten Politikbetrieb leider oft fehlt, auch im Stadtrat – aber nicht nur dort – zu Gehör bringen. Wir wollen die Stadt mit den Ideen vieler aktiver Bürger*innen verbessern, statt sie mit den inhaltsleeren Konterfeis von Spitzenkandidat*innen zu verschandeln – daher unser Motto ‚Ideen statt Köpfe’“, erklärt der Polit-WG e.V.

Kein einzelner Kopf, sondern viele Ideen – auf der Stadtratsliste der Polit-WG kandidieren unter anderem (von links nach rechts): Manfred Hörr, Martina Egger, Anil K. Jain, Ralf Erben, Rebekka Breth-Lubecki, Oliver Nowak, Lea Bergmeister, Christine Klink, Volker Stock, Gerald Fiebig, Tatjana Dogan, Martin Müller, Ali Benjamin, Serge Davidov, Christian Böld.
 
Bildquelle: Polit-WG Augsburg

 

 

 
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