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Aus dem Stadtrat

05.12.2019: Römer im öffentlichen Raum statt „Lab Romanum“

Die Polit-WG begrüßt die Vorüberlegungen der CSU zu einem digitalen römischen Museum, findet jedoch die Entwicklung zu einer digitalen Ausstellung weiterhin in geschlossenen Räumen nicht konsequent zu Ende gedacht.

Die Darstellung römischer Artefakte und 3D Konstruktionen von Bauwerken kann auch an den Fundstellen vor Ort im öffentlichen Raum erfolgen. Möglich ist das mittels Virtual und Augmented Reality-Inhalten, welche via Tablet, Smartphone oder ausleihbaren Virtual Reality-Brillen erfahrbar gemacht werden. Ein großer Vorteil ist der Verzicht auf die Fahrt zum Museum und die Möglichkeit sich spontan ohne Bindung an Öffnungszeiten mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Wie die App funktionieren könnte zeigt ein Blick zur Stadt Mainz, welche seit 2018 eine „Mainz-App“ einsetzt.

Stadtrat Oliver Nowak: “Der Start mit der virtuellen Darstellung des römischen Erbes kann hier als Initialzündung für eine Augsburg-App verstanden werden, welche ein großes Entwicklungspotential in sich birgt. Die Vernetzung zu anderen Angeboten wie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und der Ausbau weiterer Themen, z.B. das der weitläufigen UNESCO Welterbestätten, sind in weiteren Stufen problemlos möglich.“

Die Kosten für das Ausstellungskonzept der CSU werden auf über 1 Mio. € beziffert. Vergleicht man das mit den Entwicklungskosten einer entsprechenden App, in der Stadt Mainz wurden 170.000 € veranschlagt, spricht auch das für den Vorschlag der Polit-WG. „Daneben können aber auch mittelfristig die dauerhaften Mietkosten der Stadt für die Ausstellungsräume im Glaspalast in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Augsburg-App umgelenkt werden. Positiver Nebeneffekt: statt finanzielle Mittel in die Anmietung von Räumen zu stecken, fließt städtisches Geld in den Aufbau digitaler Kompetenz bei der Stadt und in den digitalen Wirtschaftsbereich.“, so Nowak.

Info zur Mainz-App

 
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